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Gelungener Start 2004 bei LindeArchiv
Gelungener Start 2004 bei Linde
Dr. Wolfgang Reitzle: 'Beim Schuldenabbau haben wir die Zielmarke deutlich uebersprungen.' - Wachstums- und Ertragsstaerke stehen im Fokus - Gelungener Start 2004

Wiesbaden, 24. Maerz 2004

· Netto-Finanzschulden 2003 sinken um 510 Mio. EUR · Umsatz 2003 steigt um 3 % auf 8,992 Mrd. EUR, waehrungsbereinigt plus 7.9 % · EBITA vor Sondereinfluessen 671 Mio. EUR, plus 3,5 % · ROCE soll von 7,7 % auf 10 % bis 2005 wachsen · 2004: Auftragseingang legt in den ersten beiden Monaten um 7,2 % zu

'Wir werden Linde konsequent weiter auf Wachstum und Ertrag trimmen', betonte Dr.-Ing. Wolfgang Reitzle, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG, auf der Bilanzpressekonferenz am 24. Maerz 2004 in Frankfurt/Main. Der Konzern wird sich kuenftig auf die ertrags- und wachstumsstarken Bereiche Gas und Engineering sowie Material Handling konzentrieren, nachdem die Kaeltetechnik vor einer Woche an den amerikanischen Weltmarktfuehrer fuer Klima- und Heizungstechnik Carrier fuer 325 Mio. EUR verkauft wurde- vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung. Reitzle zeigte sich zuversichtlich, dass diese bis spaetestens Ende September dieses Jahres erteilt wird.

Der Vorstandsvorsitzende hob hervor, dass der Konzern 2003 bei der Rueckfuehrung der Netto-Finanzverbindlichkeiten einschliesslich Finanzdienstleistungen erneut einen grossen Schritt weitergekommen ist. Sie nahmen 2003 um 510 Mio. EUR ab.

Darin beruecksichtigt ist eine Auslagerung von 138 Mio. EUR in ein Fondsvermoegen zur externen Finanzierung von Pensionsverpflichtungen. Urspruenglich hatte Linde einen Schuldenabbau von 150 Mio. EUR fuer 2003 eingeplant. 'Wir haben unsere Zielmarke deutlich uebersprungen', sagte Reitzle. Insgesamt reduzierte der Konzern seine Netto- Finanzverbindlichkeiten in nur drei Jahren um 1,367 Mrd. EUR statt wie Anfang 2001 prognostiziert um 1,2 Mrd. EUR in vier Jahren. 'Das Vertrauen der Finanzmaerkte in Linde hat in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen', betonte Reitzle.

Linde kuendigte gleichzeitig an, dass die Linde Finance B.V. den Inhabern der 6,375 %-Anleihe von 2000/2007 (ISIN DE 0002465952) ein bis 06.04.2004 befristetes Angebot zum Rueckkauf eines Teilbetrags in Hoehe von bis zu 400 Mio. EUR unterbreiten wird.

Das Geschaeftsjahr 2004 startete nach Aussage von Hero Brahms, Finanzvorstand der Linde AG, mit einem Plus bei Umsatz und Auftragseingang. Besonders die inlaendischen Umsaetze zogen um 5,3 % auf 296 Mio. EUR (Vj. 281 Mio. EUR) an, der Auslandsumsatz blieb mit 973 Mio. EUR (Vj. 980 Mio. EUR) nahezu unveraendert. Damit lag der Gesamtumsatz im Konzern in den ersten beiden Monaten mit 1,269 Mrd. EUR leicht ueber dem Vorjahr (Vj. 1,261 Mrd. EUR), waehrungsbereinigt verbesserte er sich immerhin um 4,0 %. Besonders deutlich stiegen die Umsaetze im Unternehmensbereich Material Handling. Sie erhoehten sich um 9,2 % auf 463 Mio. EUR (Vj. 424 Mio. EUR).

Der Auftragseingang im Konzern zeigte sich in den ersten Monaten 2004 erfreulich robust. Er stieg um 7,2 % auf 1,522 Mrd. EUR (Vj. 1,420 Mrd. EUR), waehrungsbereinigt sogar um 11,4 %. Besonders die Nachfrage aus dem Ausland nahm deutlich zu. Sie verbesserte sich um 8,2 % auf 1,212 Mrd. EUR (Vj. 1,120 Mrd. EUR). Aber auch im Inland war mit plus 3,3 % und 310 Mio. EUR (Vj. 300 Mio. EUR) eine leichte Nachfragebelebung zu spueren.

Im Geschaeftsjahr 2003 steigerte der Linde Konzern trotz des in weiten Teilen enttaeuschenden Konjunkturverlaufs und unguenstiger Waehrungseinfluesse den Umsatz um 3,0 % auf 8,992 Mrd. EUR (Vj. 8,726 Mrd. EUR). Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Zuwachs bei 7,9 %. Der Auftragseingang erreichte mit 9,079 Mrd. EUR nicht ganz das hohe Niveau des Vorjahrs (9,322 Mrd. EUR), jedoch waehrungsbereinigt lag es um 1,8 % ueber 2002. Das operative Ergebnis (EBITA) vor Sondereinfluessen verbesserte sich um 3,5 % auf 671 Mio. EUR (Vj. 648 Mio. EUR). 'Diese Steigerung des operativen Konzernergebnisses vor Sondereinfluessen um 3,5 % trotz unguenstiger Waehrungseinfluesse ist ein gutes Zeichen, dass unsere Programme zur Neuausrichtung des Konzerns zu greifen beginnen', betonte Reitzle. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital vor Sondereinfluessen (ROCE)- eine der zentralen Steuerungsgroessen im Konzern- stieg von 7,0 % auf 7,7 %. Bis 2005 soll sie nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden auf dann mindestens 10 % steigen. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel, das aber durchaus erreichbar ist.

Die Sondereinfluesse im Konzern betrafen im Wesentlichen Vorsorgeaufwendungen in Hoehe von 70 Mio. EUR fuer Prozessoptimierungsprogramme, 20 Mio. EUR fuer Sanierungsmassnahmen des australischen Material Handling Geschaefts sowie 50 Mio. EUR fuer Rueckstellungen im Zusammenhang mit der Veraeusserung der Kaeltetechnik. Das Ergebnis vor Ertragsteuern nahm aufgrund der genannten Sondereinfluesse von 356 Mio. EUR auf 287 Mio. EUR ab, der Jahresueberschuss verminderte sich um 132 Mio. EUR auf 108 Mio. EUR, wozu eine hoehere Steuerquote beitrug.

Der groesste Unternehmensbereich im Konzern ist unveraendert Gas und Engineeringmit einem Umsatz von 5,031 Mrd. EUR (Vj. 4,839 Mrd. EUR), das entsprach einer Steigerung von 4,0 %.

Besonders bei Linde Gas machte sich der ruecklaeufige Dollar bei der Umrechnung in Euro negativ bemerkbar. So erzielte Linde Gas mit 3,843 Mrd. EUR nicht ganz das Niveau des Vorjahres (3,880 Mrd. EUR), konnte aber waehrungsbereinigt einen deutlichen Anstieg um 6,2 % verbuchen. Auch beim Ergebnis vor Sondereinfluessen waren die unguenstigen Waehrungseffekte spuerbar. Sie belasteten den Ertrag mit 36 Mio. EUR, so dass das Ergebnis (EBITA) vor Sondereinfluessen 598 Mio. EUR betrug (Vj. 606 Mio. EUR). Mit dem Optimierungsprogramm 'Fit for Future' will Linde im Bereich Gas 150 Mio. EUR Kostensenkungen erzielen, die 2005 voll wirksam werden sollen. Fuer Massnahmen, mit denen Verwaltungsprozesse weiter gestrafft werden sollen, wurden 10 Mio. EUR Rueckstellungen gebildet.

Linde Engineering steigerte 2003 die Umsatzerloese um 22,6 % auf 1,270 Mrd. EUR (Vj. 1,036 Mrd. EUR). Wesentlichen Anteil daran hatten die Segmente Erdgas-, Olefin- und Luftzerlegungsanlagen. Das EBITA legte um 15,1 % auf 61 Mio. EUR zu (Vj. 53 Mio. EUR).

Auch im zweitgroessten Bereich des Konzerns Material Handling zeichnen sich erste Erfolge bei der umfassenden Neugliederung ab. Zwar nahm der Umsatz aufgrund des insgesamt schwierigen Marktumfelds 2003 nur um 2,8 % auf 3,063 Mrd. EUR zu, doch konnte das EBITA vor Sondereinfluessen um 5,4 % auf 156 Mio. EUR zulegen (Vj. 148 Mio. EUR). Die Steigerung resultierte vor allem aus dem laufenden Prozessoptimierungsprogramm TRIM.100, das noch weiter ausgebaut werden soll. Bis Ende des laufenden Jahres soll es zu Kosteneinsparungen von 100 Mio. EUR und in 2005 zu weiteren 50 Mio. EUR Einsparungen fuehren. Dazu sollen die Produktionskapazitaeten angepasst, Vorfertigungen abgebaut und Verwaltungsfunktionen uebergreifend zusammengefuehrt werden. Mit diesen Massnahmen waren Aufwendungen in Hoehe von 40 Mio. EUR verbunden. Hinzu kamen 20 Mio. EUR fuer die Sanierung der australischen Aktivitaeten.

Die Kaeltetechnik schloss 2003 mit einem leichten Umsatzrueckgang von 1,5 % auf 866 Mio. EUR ab, konnte aber gleichzeitig ihr operatives Ergebnis um 4 Mio. EUR auf 14 Mio. EUR verbessern.

'Wir haben uns fuer 2004 viel vorgenommen. Uns bieten sich gute Wachstumschancen sowohl in Osteuropa als auch in Asien und den USA. Wir werden diese mit unseren zunehmend effizienteren Strukturen nutzen und uns in allen Feldern als das fuehrende technische Unternehmen profilieren', sagte der Vorstandvorsitzende. Fuer das laufende Jahr rechnet Linde aufgrund der eingeleiteten Restrukturierungsmassnahmen auf vergleichbarer Basis mit Umsatz- und Ergebnissteigerungen, die aber aufgrund der konjunkturellen Unwaegbarkeiten nicht naeher beziffert wurden.
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