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J. Führ
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Weltneuheit angekündigt

Als nach eigenen Angaben weltweit erstes Unternehmen wird Jungheinrich eine Lagernavigation auch für frei verfahrbare Flurförderzeuge auf den Markt bringen, die im Breitgang (und damit auch in der Vorzone) genutzt werden kann. Die Funktionsweise des Moduls ähnelt dem eines Navigationssystems im Pkw. Damit soll es in Zukunft möglich sein, auch die Prozesse außerhalb des Schmalganges effizienter und sicherer zu gestalten.

Die Navigation im Breitgang unterscheidet sich grundsätzlich von der Schmalgang-Lagernavigation. Während im Schmalganglager die Standortbestimmung des Staplers auf RFID-Technologie und Transpondern im Hallenboden basiert, funktioniert diese im Breitgang über ein spezielles Ortungssystem. Der Grund hierfür liegt darin, dass im Breitgang die Fahrzeuge nicht wie im Schmalgang geführt werden, sondern frei verfahrbar sind.

Basis einer sinnvollen Nutzung der Lagernavigation im Breitgang ist die Einbindung aller im Einsatz befindlichen Flurförderzeuge in die gesamte Prozesskette des Nutzers – vom Wareneingang/Lkw-Entladung bis zum Versand/Lkw-Beladung. Die Breitgang-Navigation kann dabei einfach als Modul auf verschiedene Fahrzeuge, seien es Schubmaststapler, Kommissionierer oder Elektrostapler, aufgebaut werden.

Bestimmung der exakten Position des Gabelstaplers im Breitgang

Für die Breitgang-Navigation verwendet Jungheinrich ein optisches Ortungssystem, um die genaue Position des Gabelstaplers zu ermitteln. Die Positionsgenauigkeit liegt nach eigenen Angaben derzeit bei wenigen Zentimetern. Grundlage für diese Navigation sind das Datenfunk-Terminal 2475 sowie das Jungheinrich Logistik-Interface. Letzteres „übersetzt“ dabei die Anforderungen des Lagerverwaltungssystems in die „Fahrzeugsprache“ und umgekehrt.

Verschiedene Funktionalitäten sind möglich: Die Routenführung zeigt dem Fahrer unter anderem Richtung und Route an – ähnlich einem Navigationssystem, das heute in Pkw zum Einsatz kommt. Biegt der Fahrer zum Beispiel falsch ab, wird er zunächst einmal darauf hingewiesen. Behält er den Fahrweg bei, wird die Route neu berechnet. Ziel ist es, dass der Gabelstapler seinen Bestimmungsort auf dem kürzesten bzw. auf dem schnellsten Weg erreicht.

Die Funktion Fahrzeugortung sorgt für eine permanente Standortbestimmung des Gabelstaplers. Eine parallele Rückmeldung der Ortungsinformationen an das Lagerverwaltungssystem beziehungsweise an ein Staplerleitsystem dient einer Optimierung der Steuerung der gesamten Fahrzeugflotte.

Sobald der Fahrer an seinem Zielplatz, beispielweise einer Position im Regalgang, angekommen ist und den Hubimpuls gibt, ermöglicht die Funktion Hubhöhenvorwahl das automatische Ausfahren des Hubgerüstes bis zum vom Lagerverwaltungssystem vorgegebenen Palettenplatz. Ein zusätzliches Scannen oder Bestätigen des Lagerplatzes ist nicht mehr notwendig.

Unter dem Strich können Routenführung, Hubhöhenvorwahl und die automatischen Bestätigungen an das WMS zu einer nicht unerheblichen Entlastung der Staplerfahrer führen. Ein- oder Auslagerungen im falschen Regalgang oder Regalfach sollen sich außerdem verhindern lassen und die Prozesssicherheit in Lager- und Logistiksystemen kann erhöht werden. Das System wird auf der kommenden CeMAT 2011 im Mai in Hannover der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

www.jungheinrich.de
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