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Individuell und mit innovativer Technik
Zur Messe CeMAT stellt Linde MH seine neue Elektrostapler-Baureihe vor.
Zur Messe CeMAT stellt Linde MH seine neue Elektrostapler-Baureihe vor.
Elektrostapler für unterschiedlichste Einsatzbedingungen vor. Von 2 bis 3,5 Tonnen Tragkraft sind die Stapler ab der Messe CeMAT 2011 verfügbar, die höhere Traglastklasse von 3,5 bis 5 Tonnen soll bis Herbst 2011 auf den Markt kommen. Wie der Hersteller mitteilt, zielen über ein Dutzend technische Innovationen auf einen sparsamen Energieverbrauch, hohe Produktivität, Fahrersicherheit und Komfort ab.

Betreiber haben eine große Auswahl unter den zahlreichen verschiedenen Varianten, sollen aber nur für das, was sie wirklich brauchen, bezahlen müssen. Alle acht verschiedenen Tragfähigkeiten von zwei bis fünf Tonnen sind sowohl in hoher Ausführung mit einem Lastschwerpunkt von 600 Millimetern für eine bessere Sicht über die Last, als auch in flacher Ausführung mit einem Lastschwerpunkt von 500 Millimetern für niedrige Durchfahrthöhen, Containereinsätze oder Kommissionierarbeiten mit häufigem Ein- und Aussteigen verfügbar.

Innerhalb der hohen oder flachen Ausführung kann nochmals zwischen langer oder kompakter Bauweise gewählt werden. Die langen Modelle verfügen über eine größere Batterie und stellen zusätzliche Energiereserven zur Verfügung, erlauben laut Hersteller aber auch die Verwendung von Standard-Poolbatterien. Die kompakten Modelle hingegen werden für enge, schmale Arbeitsbereiche oder für weniger harte Einsätze empfohlen.
Die Profile der A-Säule wurden durch eine spezielle Neigezylinderstütze schlanker ausgeführt , dem Fahrer kann sich so ein größeres Sichtfeld erschließen.
Die Profile der A-Säule wurden durch eine spezielle Neigezylinderstütze schlanker ausgeführt , dem Fahrer kann sich so ein größeres Sichtfeld erschließen.
Innovative Technik

Der Zwei-Motoren-Frontantrieb in Drehstromausführung treibt das Fahrzeug mit jeweils 9 kW bzw. 11,9 kW an, wodurch der Gabelstapler schnell reversiert und in kürzester Zeit auf die maximalen 20 km/h beschleunigen kann. Die aktive Lenkunterstützung in Kombination mit der hoch angelenkten Kombi-Lenkachse leistet laut Linde einen wichtigen Performance-Beitrag, indem sie dem Vierrad-Stapler den Wenderadius und die Manövrierfähigkeit eines Dreiradstaplers verschaffen soll. Erreicht wird dies nach Herstellerangeben durch einen Lenkwinkelsensor, der beim Einschlagen der Hinterräder ab einem bestimmten Winkel dem kurveninneren Motor den Befehl gibt, das betreffende Vorderrad gegenläufig anzutreiben. Durch diese aktive Steuerung schiebt das Fahrzeug nicht über die Hinterräder, sondern dreht innerhalb der Fahrzeugkontur. Das Ergebnis sind hohe Wendigkeit und Drehfreudigkeit, hohe Kippstabilität in Kurven, geringer Reifenverschleiß, weniger Anfahrschäden an Regalen sowie sparsamer Energieverbrauch, wie Linde MH mitteilt.

Sicherheit und Unterstützung für den Fahrer

Im Blickpunkt der Entwicklung standen nach Angaben des Herstellers in besonderem Maße Staplerfunktionen, die der Sicherheit und Unterstützung des Fahrers dienen sollen. So sei die Abkopplung der Antriebsachse weiter verbessert worden. Durch Federschwingen an der Antriebsachsaufhängung werden Stöße bei einem Stapler erstmals in gleicher Art und Weise abgefedert, wie man es von Motorrädern oder voll gefederten Fahrrädern kennt. Stöße, die von der Fahrbahn oder dem Hubgerüst kommen, könnten wirkungsvoll abgefangen werden. Die neuen Modelle verfügen zudem über einen luftgefederten Sitz mit zusätzlicher Polsterung und breiterer Sitzfläche, um Humanschwingungen und Vibrationen möglichst vollständig vom Fahrer fernzuhalten.

Für hohe Stabilität und Verwindungssteifheit des Hubmastes sollen die oberhalb des Fahrerschutzdaches angelenkten Neigezylinder sorgen. Die Hubmastprofile fallen dadurch schlanker aus und bieten eine gute Sicht auf Last und Wegstrecke. Um auch die Profile der A-Säule schlanker ausführen zu können und dem Fahrer damit rechts und links ein größeres Sichtfeld zu erschließen, werden die auf den Hubmast einwirkenden Kräfte bei der neuen E-Staplerbaureihe über eine spezielle Neigezylinderstütze abgeleitet. Sie kann nun über eine Ein-Punkt-Verstellung am vorderen Ende gleichzeitig horizontal und vertikal justiert werden und beherbergt außerdem ein geräumiges Aufbewahrungsfach für persönliche Gegenstände wie Telefon, Handschuhe oder Geldbeutel. Alternativ lässt sich in dieses Fach auch die Hardwareeinheit des Linde Fahrzeugdaten-Managementsystems (LFM) integrieren, welches den Zugang zum Fahrzeug regelt sowie Fahrzeugdaten für die anschließende Auswertung zur Optimierung des Staplereinsatzes sammelt.

Um den Batteriestand exakt und fortdauernd zu messen und eine schädliche Tiefenentladung der Batterie zu verhindern, hat Linde MH ein Messverfahren entwickelt, welches auf einer Kombination aus Batteriespannungs- und Strommessung basiert. Diese Batterieladeanzeige wurde nun zu einer Restfahrtanzeige im Display weiterentwickelt, die dem Fahrer minutengenau anzeigt, wie lange er mit dem Stapler noch fahren kann, bevor die Batterie gewechselt bzw. geladen werden muss.

Für den Batterieladevorgang bei Staplern mit Vollkabine sei mit der neuen Baureihe optional ein Elektrolüfter verfügbar, der die während des Ladevorgangs entstehenden Batteriegase kontrolliert nach hinten aus dem Gegengewicht leitet. Ein Öffnen der Türen oder der Batteriehaube während des Ladevorgangs wäre somit nicht mehr nötig.

Für eine zuverlässige Bodenhaftung auch bei schlechter Witterung soll die erste serienmäßige Traktionskontrolle für Gabelstapler sorgen. Die Verteilung der Antriebskraft des Elektromotors erfolgt hierbei individuell auf beide Radmotoren und soll auf diese Weise selbst dann Zugkraft sichern, wenn ein Rad durchdreht. Sicherheit bieten auch der Linde Driver Assistent, der automatisch die Geschwindigkeit reduziert, wenn der Bediener zu schnell in die Kurve fährt sowie die lichtstarke und gleichzeitig sparsame LED-Technologie. Sie kommt in den neuen Elektrostapler-Baureihe bis hin zu den optionalen Arbeitsscheinwerfern zum Einsatz und wartet mit einer Betriebsdauer von bis zu 20.000 Stunden auf.

Wie kann man sinnvoll Energie sparen?

Vor allem auch die Wahl eines möglichst passgenauen Staplers für die betreffende Anwendung ist mitentscheidend über einen optimalen Energieverbrauch. Grund: Jedes Kilogramm Gesamtgewicht des Gerätes zählt bei den häufigen Reversiervorgängen mit Be- und Entschleunigung. Je leichter das Fahrzeug, umso Ressourcen schonender.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Staplern befinden sich nach Herstellerangaben die Leistungsteile der Staplersteuerung nicht mehr im Gegengewicht, sondern gemeinsam mit Fahr- und Hubmotor in der kompakten Antriebsachse. Stromschienen ersetzen meterlange Kabelstränge. Die Leistungselektronik wurde mit der neuesten Chipgeneration für niedrigste Verlustleistungen ausgestattet. Überlagertes Arbeiten lässt sich nutzen, um eine hohe Energierückspeisung in den Hubmotor bzw. die Batterie zu realisieren. So kann beispielsweise die beim Abbremsen generierte Energie für den Hubvorgang genutzt werden.

Weiterer Vorteil der kompakten Antriebsachse mit integrierten Leistungsteilen ist der freiwerdende Bauraum im Staplerheck. Hier befindet sich nun der optionale Hochfrequenz-Onboardlader. Er ermöglicht einerseits räumlich unabhängiges Laden der Batterie und soll andererseits ein wirksames Mittel gegen häufig auftretende Stecker- und Anfahrbeschädigungen bei externen Ladegeräten sein. Das automatische, temperaturgeführte Laden der Batterie sowie automatische Erhaltungs- und Ausgleichsladungen sollen zudem eine gute Batteriepflege gewährleisten und helfen, die Lebensdauer dieser kostenintensiven Komponenten zu verlängern. Batteriewechsel können auf unterschiedlichste Art und Weise vorgenommen werden: vertikal mittels Deckenkran sowie horizontal mittels Stapler, Hubwagen, Zinkentraverse und Stapler oder hydraulischem Batterieausschub.

Neben der Standardeinstellung, dem „Efficiency Modus“, lassen sich zwei weitere Betriebseinstellungen je nach Bedarf aktivieren. Mit dem sparsameren„Economy-Modus“ kann die Leistung zugunsten eines geringeren Energieverbrauchs immer dann gedrosselt werden, wenn diese nicht benötigt wird. Mit dem „Performance Modus“ können hingegen höhere Umschlagleistungen erzielt werden

www.linde-mh.de
Bilder: Linde
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