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Die Schubmaststapler R14 bis R20 verfügen über viele neue technische Lösungen.
Die Schubmaststapler R14 bis R20 verfügen über viele neue technische Lösungen.
Haupteinsatzfelder für Schubmaststapler sind in der Lagertechnik die Nachversorgung der unteren Kommissionierebenen sowie Einlagerungen ins Hochregal. Bei der neuen Modellreihe, die Staplerhersteller Linde kürzlich vorstellte, erreichen die Hubhöhen dabei 13 Meter, was zusätzliche Palettenstellplätze möglich machen kann. Zugrunde liegt ein neues Hubmastkonzept mit verstärkten Profilen, die den Mast versteifen und eine reduzierte Mastdurchbiegung bei bis zu 20 Prozent höherer Resttragfähigkeit bewirken soll. Für eine optimierte Sicht durch den Mast sorgt nach Herstellerangaben die spezielle Anordnung von Mastprofilen, Kettenführung sowie Hubzylindern. Auch habe die neue Schubmaststapler-Generation R14 bis R20 im Traglastbereich von 1,4 bis 2 Tonnen eine deutlich höhere Variantenzahl für Mast, Chassis, Batterie sowie optionale Ausstattungsmerkmale und ermögliche kundenspezifische Lösungen aus der Serienfertigung.
Freie Sicht nach oben ohne störende Lastschutzgitter.
Freie Sicht nach oben ohne störende Lastschutzgitter.
Die Ausgaben für Personal sind der größte Kostenblock eines jeden Staplereinsatzes. Gleichzeitig beeinflusst der Bediener maßgeblich die Umschlagleistung seines Arbeitsgerätes. Aus diesen Gründen richtete Linde eigenen Angaben zufolge bei der Entwicklung der neuen Schubmaststapler ein großes Augenmerk auf die weitere Verbesserung der Staplerergonomie. Das Ergebnis soll den Fahrer entlasten und seine Gesundheit schonen. Über die mehrfach einstellbare Bedienkonsole justiert er die Einheit bestehend aus Lenkrad, Display, Joysticks und Armlehne individuell auf seine Körpermaße. Vibrationen durch Fahrbahnunebenheiten, Schwellen oder schlechte Bodenbeläge sollen durch luftgefederte Sitze, die zudem über eine Sitzhöhenverstellung von 110 Millimetern verfügen, vom Bediener ferngehalten werden. Abhängig vom Fahrergewicht erfolgt zusätzlich eine automatische Positionierung für den optimalen Federweg, was den Sitzkomfort in dieser Klasse branchenweit zum Novum mache. Neuartige Dämpfungselemente sollen den Fahrer zusätzlich vor Schlägen und Stößen schützen, indem sie seinen Arbeitsplatz vom Rest des Chassis abkoppeln. Verschieden große Ablagefächer bieten Gelegenheit, Arbeitsutensilien oder Papiere in Griffweite zu verstauen und über den optional integrierbaren Stromanschluss lässt sich während der Arbeit das Mobiltelefon laden.

Materialein- und Auslagerungen bis in große Hubhöhen fallen umso leichter, je besser der Bediener auf Gabelzinken und Last blicken kann. Freie Sicht nach oben, ohne störende Lastschutzgitter, erlaubt bei den neuen Linde-Schubmaststaplern das optional erhältliche, durchgehende Panorama-Panzerglasdach, welches gleichzeitig vor herabstürzenden Gegenständen schützen soll. Hinzu kommen weitere, zum Teil optionale Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise der seitliche Schutzbügel in Schulterhöhe, der optionale Linde Blue-Spot mit LED-Technologie zur Warnung von Fußgängern und Staplerfahrern an unübersichtlichen Kreuzungsbereichen, oder die serienmäßige Allradbremse inklusive Haltebremse für kurze Bremswege, wenn der Bediener das Gerät abrupt stoppt.

Zur Serienausstattung gehören höhenverstellbare, luftgefederte Fahrersitze mit automatischer Gewichtseinstellung, einstellbare Mastvor- und Rückschubdämpfung, der Fixmast mit Gabelträger-Neigung sowie die Hubhöhenanzeige oberhalb des Freihubs.

In Sachen Produktivität fahre die neue Schubmaststapler-Generation im Wettbewerbsvergleich an die Spitze, was laut Hersteller die Ergebnisse nach dem vom TÜV Nord abgenommenen Schubmaststapler-Leistungstest belegen. Demnach liegen die Hubgeschwindigkeiten mit Last bei bis zu 0,55 Metern pro Sekunde (m/s) und damit im Vergleich zur Vorgängerbaureihe um bis zu 41 Prozent höher (ohne Last bei bis zu 0,7 m/s und damit um bis zu 27 Prozent höher). Die Senkgeschwindigkeit ohne Last habe sich ebenfalls verbessert auf bis zu 0,55 m/s und damit um bis zu 22 Prozent im Vergleich zur Vorgängerbaureihe. Um den Energieverbrauch möglichst exakt an den Leistungsbedarf anzupassen, lassen sich drei verschiedene Fahrdynamikeinstellungen wählen: Performance für höchste Leistungsabfrage, Efficiency für den besten Mix aus Umschlagsleistung und Energieeffizienz und Economy für leichtere Einsätze.

Jedes Lager hat andere Anforderungen und verlangt nach einer darauf abgestimmten Fahrzeugkonfiguration. Bei Linde‘s neuer Schubmaststaplergeneration stehen Kunden den Angaben zufolge über siebzehn Grundfahrzeuge zur Verfügung, überdies verschiedene Chassislängen und –breiten, Geräte in Standard-, Drive-In oder Kühlhaus-Ausführung, unterschiedlichen Batteriegrößen und hunderte von Mastvarianten.

Die Fahrzeugkonturen der Schubmaststapler orientieren sich am Fahrer und seiner um 90 Grad gedrehten Sitzposition. Mit der Kombination aus Linde Doppelpedal und 180° Grad-Lenkung lassen sich die Schubmaststapler schnell und präzise wenden. Dabei sei der Wenderadius minimal, indem sich das Antriebsrad immer exakt in 90°Grad zur Fahrtrichtung stellt.

www.linde-mh.de
Bilder: Linde
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