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SPRIT SPAREN - ENTLASTUNG FÜR DAS FUHRPARKBUDGET

Sparen beim Fahren -

D I E 1 0 G O L D E N E N
S P R I T S P A R R E G E L N

Die nachfolgenden Tipps zum Spritsparen, mit denen sich das Fuhrparkbudget entlasten lässt, haben einen entscheidenden Vorteil: Sie sind fast alle sofort umsetzbar und für jedermann zu praktizieren.


1. Richtige Fahrweise

Nobody is perfect. Durch das Beachten
nachfolgender Regeln lassen sich locker
zehn bis 20 Prozent Kraftstoff einsparen.
- Motor ohne Gas starten
- Nach dem Anfahren zügig in
den zweiten Gang wechseln
- Mit Dreiviertelgas zügig beschleunigen
- Die Gänge nicht ausdrehen, sondern
frühzeitig hochschalten
- Erst zurückschalten, wenn der
Motor zu ruckeln beginnt
- Selbst im Stadtverkehr kann man häufig
noch im 5.Gang bequem mitschwimmen

2. Vorausschauende Fahrweise

Jedes Abbremsen und Beschleunigen kostet
Energie und damit Sprit. Deshalb: gleichmäßig
und vorausschauend fahren, möglichst
wenig bremsen und ruhig im Verkehr mitschwimmen.
Egal, ob in der Stadt, auf der
Landstraße oder der Autobahn. Und: Beim
Heranrollen an die Ampel den Gang nicht
herausnehmen und erst zurückschalten,
wenn der Motor ruckelt. Denn: Im „Schiebebetrieb“
brauchen Motoren dank Schubabschaltung
keinerlei Kraftstoff.

3. Nicht rasen

Freie Fahrt für freie Bürger. Bei uns noch
möglich, doch in der Regel wenig effektiv.
„Rasen“ und betont aggressive Fahrweise auf
der Autobahn bringen in der Praxis wenig.
Die Zeitersparnis steht häufig in keiner Relation
zum Mehrverbrauch. Vom Risiko und
Stress ganz zu schweigen. Sind fünf Minuten
Zeitersparnis auf 100 Kilometer einen
Mehrverbrauch von zwei bis drei Litern
wirklich wert?

4. Motor nicht unnötig laufen lassen

Auch wenn es nicht fährt, braucht ein Fahrzeug
Energie, zumindest dann, wenn der
Motor läuft. Deshalb: Egal ob an der roten
Ampel, am Bahnübergang, in der Schlange
vor dem Parkhaus oder im Stau auf der
Autobahn: dem Motor – nach Erreichen der
Betriebstemperatur – sprichwörtlich eine
Pause gönnen. Befürchtung und Gerüchte,
dadurch den Anlasser überzustrapazieren,
sind nach einhelliger Expertenmeinung völlig
unbegründet.

5. „Stromfresser“ sinnvoll einsetzen

Egal ob Sitzheizung, heizbare Heckscheibe,
Nebelscheinwerfer, Abblendlicht oder
Klimaanlage: ohne Energie, sprich von der
Lichtmaschine erzeugten Strom läuft im
Auto nichts. Doch dessen Erzeugung kostet
Sprit. So verursacht beispielsweise eine eingeschaltete
Klimaanlage je nach geforderter
Kühlleistung einen Mehrverbrauch zwischen
0,3 und 0,7 Liter pro einhundert Kilometer.
Deshalb: Sämtliche Energieverbraucher
nicht einfach gedankenlos mitlaufen lassen,
sondern nur dann einsetzen, wenn sie wirklich
benötigt werden.

6. Unnötigen Ballast vermeiden

Koffer- und Laderäume regelmäßig auf
unnötigen Ballast zu untersuchen (z.B.
Schneeketten im Sommer) zahlt sich aus.
Denn: 100 Kilo zusätzliches Gewicht ergeben
einen Mehrverbrauch von bis zu 0,3 Litern.
Auch „vergessene“ Dachaufbauten erhöhen
den Luftwiderstand und damit den
Verbrauch deutlich. So verursacht etwa ein
Dachgepäckträger eine um zehn bis 15 Prozent
höhere Spritrechnung. Besonders negativ
bemerkbar machen sich „Windfänger“ bei
hohen Geschwindigkeiten.

7. Richtiger Luftdruck

Zu niedriger Reifendruck ist nicht nur ein Sicherheitsrisiko,
sondern geht auch ins Geld.
So erhöht sich nicht nur der Verschleiß, sondern
durch einen höheren Rollwiderstand
auch der Verbrauch. Deshalb: Den Reifendruck
regelmäßig kontrollieren und stets
dem jeweiligen Beladungszustand anpassen.
Und: Je höher der Reifendruck, desto geringer
der Rollwiderstand. Ein idealer Kompromiss
zwischen Komfort und Sparsamkeit,
ohne negative Auswirkungen auf die Lebensdauer,
ist eine Erhöhung um 0,2 bis 0,3
bar über der jeweiligen Herstellerempfehlung.
Wichtig: Das exakte und richtige „Einstellen“
des Fülldrucks ist nur bei „kalten“
Reifen möglich. Und: je breiter die Bereifung,
desto höher der Verbrauch. Einsparpotenzial
bietet zudem beim Reifenersatz
das Aufziehen von so genannten Leichtlaufreifen,
sprich Reifen mit reduziertem
Rollwiderstand.

8. Regelmäßige Wartung

Wer an der Wartung spart, macht die Rechnung
ohne den Wirt. Denn: Verstopfte Luftfilter,
defekte Lambdasonden, abgebrannte
oder verrußte Zündkerzen oder nicht sauber
eingestellte Motoren machen sich durch erhöhten
Spritverbrauch negativ bemerkbar.
Im Extremfall mit einem Plus von 1,0–1,5
Litern. Teure Leichtlauföle zahlen sich dagegen
kaum aus, respektive sind bei modernen
Fahrzeugen sowieso Standard.

9. Wenig Kurzstrecken

In der Warmlaufphase braucht jeder Motor
– egal ob Diesel oder Benziner – überproportional
viel. Deshalb: Kurzstreckenfahrten
wie den Weg zum Zigarettenautomaten, dem
benachbarten Betriebsgelände oder der
nächsten Werkhalle vermeiden. Und: Lassen
sich kurze Einzelfahrten nicht kombinieren?

10. Gute Planung

Zwei Mitarbeiter in getrennten Fahrzeugen
zu ein und demselben Termin zu schicken ist
genauso uneffektiv wie ein „chaotisches“, unkoordiniertes
Ausschwärmen für Servicemitarbeiter.
Oft helfen kleine Umwege oder
eine geänderte respektive auf das tägliche
Verkehrsgeschehen ausgerichtete Zeit- und
Routenplanung beim Spritsparen. Denn:
Stop-and-go-Verkehr nagt nicht nur an den
Nerven, sondern kostet auch Sprit
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